Grußwort

Lambert Lensing-Wolff
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LIEBE MOZART FREUNDINNEN- UND FREUNDE

es lebe die Kunst, die künstlerische Freiheit, ein wenig auch der Mut, und so schreibe ich heute an den Namensgeber dieser Gesellschaft, die seit 60 Jahren so engagiert und mit Leidenschaft den Nachwuchs fördert; die jungen Talenten die Chance gibt, von Dortmund aus den Sprung auf renommierte Bühnen dieser Welt zu schaffen; die uns das Vergnügen gewährt, uns durch die Schönheit der Musik verzaubern zu lassen.
 

Lieber Wolfgang Amadeus Mozart,
der Philosoph Isaiah Berlin hat einmal gesagt: „Wenn die Engel für Gott spielen, so spielen sie Bach, füreinander spielen sie Mozart.“ Es muss Ihnen also da oben gefallen, wer hat schon ein Heimspiel im Himmel? Beim Blick herunter, da würden Sie die Erde nicht wiederer- kennen. Gerade jetzt, da könnten wir einen kritischen Geist, wie Sie es waren, hier unten gebrauchen. Aber Ihnen zum Trost. Die Musik, Ihre Musik, sie lebt, und wie, auch weil es in einer Stadt namens Dort- mund, weitab von Ihrem Geburtsort Salzburg, Förderer, Mitglieder und Freunde gibt, die Ihr reiches Erbe liebevoll, uneigennützig und großzügig pflegen.
Ich bin überzeugt, Sie hätten Gefallen an den jungen Künstlern, an der Gesellschaft, an den Förderern, denn „ohne Musik wäre alles nichts“. Oder, um Sie nochmals zu zitieren: „Man darf das Ohr nie beleidigen, sondern muss vergnügen.“
 

Herzliche Grüße,
 

Ihr Lambert Lensing-Wolff,
Herausgeber der Ruhr Nachrichten und Pate der Mozart Gesellschaft

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