Stipendiaten der Konzertsaison 2015/2016

Lavinia Dames

Lavinia Dames © piaclodi

Lavinia Dames, Sopran

Die 1990 geborene Sopranistin Lavinia Dames erhielt ihren ersten Gesangsunterricht bereits im Alter von elf Jahren. 

2006 setzte sie ihre Ausbildung bei Prof. Gerhard Faulstich an der Musikhochschule Hannover fort. Von 2007 bis 2010 war sie Studentin des Instituts der Frühförderung musikalisch Hochbegabter der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover.

2010 begann sie ihr Studium bei Prof. Gabriele Lechner und Prof. Peter Edelmann an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, das sie 2014 mit Auszeichnung abschloss.

Lavinia Dames ist Preisträgerin des Cantilena Gesangswettbewerbs in Bayreuth 2009 und des internationalen Ferruccio Tagliavini Wettbewerbs 2012. 

2011 gewann sie das Internationale Kärntner Sparkassen Musikstipendium im Fach Operette und „deutsche Spieloper“. Zusätzlich wurde ihr vom Publikum der Publikumspreis zugesprochen. Als Stipendiatin der Junge Musiker Stiftung Bayreuth wurde ihr 2011 die Teilnahme an der Masterclass Sabbioneta bei Prof. Edda Moser und Prof. Renato Bruson ermöglicht. Sie nahm an Meisterkursen bei z. B. Catarina Ligendza, Rudolf Piernay, Wolfgang Brendel, Hans Sotin und Gabriele Lechner teil.

Lavinia Dames hat bereits zahlreiche Bühnenerfahrungen gesammelt: So war sie u. a. als Blumenmädchen und Knappe in Parsifal bei den Wagnerfestspielen in Wels und als Gräfin Ceprano sowie als Giovanna am Vorarlberger Landes-theater in Verdis Rigoletto zu erleben. 2012 und 2013 sang sie mit großem Erfolg die Susanna in „Le nozze di Figaro“ im Schlosstheater Schönbrunn. Es folgten Auftritte als die Euridice in Glucks „Orfeo ed Euridice“, die Jungfrau in Schumanns „Das Paradies“ und die Peri im Wiener Konzerthaus sowie die Lauretta in „Gianni Schicchi“ an der Komischen Oper Berlin.

Ab Sommer 2014 ist Lavinia Dames fest an die Deutsche Oper am Rhein nach Düsseldorf engagiert, wo sie mit Partien wie z. B. Susanna in „Le nozze di Figaro“, Stasi in der Kálmán Operette „Die Csárdásfürstin“ oder als Gretel zu erleben ist.


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