Stipendiaten der Konzertsaison 2016/2017

Liv Inger Hansen

Liv Inger Hansen

Liv Inger Hansen, Harfe – Stipendiatin seit 2009

Die Harfenistin Liv Inger Hansen, 1994 in Dortmund geboren, spielt seit ihrem 8. Lebensjahr Harfe. Von 2003 bis 2009 erhielt sie Unterricht bei Martina Fleischer in Dortmund und wechselte 2009 als Jungstudentin an die Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf zu Fabiana Trani. Seit 2014 studiert sie an der Folkwang Universität der Künste Essen bei Manuela Randlinger-Bilz. Bei Jugend musiziert gewann Liv Inger Hansen Preise auf Bun-des- und Landesebene, u. a. den Sonderpreis der Sparkassen NRW und ein Stipendium für einen Meisterkurs bei Godelieve Schrama. Weitere Meisterkurse absolvierte sie bei z. B. Alice Giles, Isabelle Perrin, Skaila Kanga oder Patricia Tassini. Die junge Harfenistin ist zweifache Preisträgerin des Wettbewerbes des Verbandes der Harfenisten in Deutschland. Solistische Erfahrungen konnte sie mit zahlreichen Orchestern aus Nordrhein-Westfalen sammeln. So brachte sie bereits als 17-jährige mit dem Instrumentalverein Dortmund im Orchesterzentrum NRW das Harfenkonzert von Karl Ditters von Dittersdorf zur Aufführung. Mit Mitgliedern der Dortmunder Philharmoniker stand „Introduction und Allegro“ von Maurice Ravel auf dem Programm. 2015 hat sie u. a. zweimal die Tänze für Streichorchester und Harfe von Debussy mit der Sinfonietta Köln und dem Jugend-sinfonieorchester Düsseldorf gespielt sowie mit der Sinfonietta Wuppertal „Danse sacrée et danse profane“ von Debussy. 2013 wirkte sie bei einer CD-Produktion mit dem Hochschul-orchester der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf und den Toten Hosen mit. 2014 spielte sie in der Kinderopernproduktion „Alice im Wunderland“ an den Wuppertaler Bühnen mit, und bereits zweimal begeisterte sie das Publikum in der „Langen Nacht der Museen“ in der Propsteikirche in Dortmund. 2012 und 2013 war sie Mitglied im Bundesjugendorchester, mit dem sie Tourneen durch China, Italien, Polen, Slowenien und Deutschland gemacht hat. Anfang 2016 erhielt sie ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes für die Bayreuther Festspiele.


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