Stipendiaten der Konzertsaison 2020/21

Werther Klavierquartett

Anouchka Hack

Anouchka Hack, Violoncello

Anouchka Hack, 1996 geboren, wuchs in einer Musikerfamilie in Dortmund auf. Sie studierte u.a. bei Prof. Troels Svane an der Musikhochschule Lübeck und wurde für die Saison 2017/18 als eine von sechs jungen Cellisten für Gautier Capuçons „Classe d‘Excellence de Violoncelle“ in der Fondation Louis Vuitton in Paris ausgewählt. Seit 2018 studiert sie bei Prof. Frans Helmerson, zunächst an der Barenboim-Said Akademie Berlin, seit 2020 an der Kronberg Academy. Weitere musikalische Impulse erhielt sie u.a. bei Daniel Barenboim, Sir Andras Schiff, David Geringas, Steven Isserlis und Gidon Kremer.

Die junge Cellistin begeistert sowohl als Solistin als auch im Duo mit ihrer Schwester, der Pianistin Katharina Hack. Konzertengagements führten sie u.a. nach Italien, Öster-reich, Polen, Belgien, in die Schweiz und in renommierte Konzertsäle wie das Konzerthaus Dortmund, das Beethoven- haus Bonn und den Pierre Boulez Saal Berlin. Als Solistin trat sie u.a. mit den Dortmunder Philharmonikern, der Sinfonia Rotterdam und den Zagreb Soloists auf. Im Duo mit Katharina Hack war sie bei den Lunchkonzerten der Berliner Philharmoniker, den Kammerkonzerten des WDR und dem Schleswig-Holstein Musik Festival zu Gast. Die beiden sind Mitbegründer und künstlerische Leiterinnen des meetMUSIC-Festivals, das 2021 seine Premiere feiert.

2020 erschien bei GENUIN classics die erste CD des Duos mit Werken von Schostakowitsch, die für den Preis der deutschen Schallplattenkritik nominiert wurde. Anouchka Hack ist Finalistin des Young Classical Artists Trust und beim „Debüt im Nikolaisaal“ in Potsdam in den kommenden drei Spielzeiten zu hören. Rundfunkaufnahmen entstanden mit dem WDR, NDR und Radio Classique.

Als Preisträgerin des Deutschen Musikinstrumentenfonds spielt sie ein Violoncello von B. Tassini, Venedig 1769. Sie ist zudem Stipendiatin der Verbier Festival Academy 2021.


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