Stipendiaten der Konzertsaison 2020/21

Werther Klavierquartett

Tobias Reikow

Emma Wernig, Viola

Emma Wernig, geboren 1999 in Los Angeles, führte ihre musikalische Ausbildung durch die USA und Europa. Ihren Bachelor-Abschluss machte sie am Colburn Conservatory of Music in Los Angeles, wo sie mit dem bekannten Bratschisten Paul Coletti studierte. Für ihr Master-Studium wechselte sie zu Ettore Causa an die Yale School of Music in New Haven (Connecticut). Seit 2021 studiert sie bei Tabea Zimmermann an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin.

Emma Wernig ist Preisträgerin vieler Wettbewerbe und wurde u.a. 2019 mit dem „Barbirolli Preis” des Internationalen Lionel Tertis Viola-Wettbewerbs ausgezeichnet. 2017 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Cecil Aronowitz Viola-Wettbewerb. Dieser Gewinn ermöglichte ihr, ihre Debüt-CD beim Label Champs Hill Records gemeinsam mit dem Pianisten Albert Cano Smit aufzu-nehmen. Die CD wurde im April 2021 veröffentlicht.

Die Bratschistin erhält Einladungen zu renommierten Festivals wie z.B. zu den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, der Verbier Festival Academy und dem Gstaad Menuhin Festival.

Mehrere 1. Preise bei Kammermusikwettbewerben entfachten bei ihr eine große Leidenschaft für die Kammermusik, maßgeblich gefördert durch die Zusammenarbeit mit großen Künstlern wie Viviane Hagner, Lynn Harrell oder Anthony Marwood. Mit dem „Sunrise Quartet” gewann sie im Rahmen des North American String Quartet-Wettbewerbs den „Recovered Voices”-Preis, vergeben für herausragende Aufführung von Werken während der Zeit des Nationalsozialismus verfolgter Komponisten.

Ein weiteres Interesse gilt der Vermittlung klassischer Musik über gesellschaftliche und sozio-ökonomische Barrieren hinweg. So arbeitete Emma Wernig mit dem „Sunrise Quartet” mit der Street Symphony Initiative, um Randgruppen in Los Angeles die klassische Musik näher zu bringen.


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