Stipendiaten der Konzertsaison 2020/21

Werther Klavierquartett

Ivan Denisenko

Ivan Denisenko, Oboe

Ivan Denisenko, 1994 in Usbekistan geboren, erhielt seinen ersten Klavierunterricht als Sechsjähriger. Mit zehn Jahren nahm er zusätzlich Unterricht im Dirigieren bei Vladimir Neymer, und mit zwölf Jahren entdeckte er seine Leidenschaft für Oboe. Er erhielt zunächst Unterricht an der Musikschule RSMAL von Uspensky bei Vitaly Lvovitsch Melkomini.

Bereits 11-jährig hatte er sein Debütkonzert als junger Dirigent in der großen Konzerthalle des Konservatoriums Usbekistan mit der Ouvertüre zu L. v. Beethovens „Egmont“ und dem Walzer „Gold und Silber“ von F. Lehar. Bis heute dirigierte er mehr als 70 Konzerte.

Als Jugendlicher war er 1. Oboist im Studentenorchester der Staatlichen Musikhochschule sowie im Orchester des Konservatoriums in Uspenski.

Ivan Denisenko hat erfolgreich an verschiedenen Oboen-Wettbewerben teilgenommen. Seinen ersten Wettbewerbserfolg hatte er 15-jährig, als er beim nationalen Wettbewerb in Taschkent (Usbekistan) den 1. Preis gewann. Im selben Jahr wurde er zudem jeweils 2. Preisträger bei internationalen Wettbewerben in Kasachstan („Almaty“) und Kirgisistan („Ars Polonia“). 2010 wurde ihm der sogenannte Staatspreis „Tasanno“ von Usbekistan zugesprochen. 2012 gewann der vielseitige Musiker den internationalen Wettbewerb „Fenster auf Europa“ in St. Petersburg.

2013 wurde Ivan Denisenko an der Musikhochschule Lübeck für das Oboenstudium zugelassen und studierte dort in der Oboenklasse bei Prof. Jonas, wo er im Januar 2020 seinen Masterabschluss mit Bestnote machte.

Orchestererfahrungen sammelte er 2015 als 1. Oboist der Neuen Philharmonie Hamburg auf einer Tournee durch China. Zudem spielt er seit 2016 als Praktikant am Theater Lübeck. Mit dem Lübecker Kammerorchester spielte er 2018 als Solist das Oboenkonzert von J. N. Hummel.

Neben dem Oboen-Spiel dirigiert und komponiert der vielseitige Musiker, in seiner Freizeit malt er auch gerne.


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