Stipendiaten der Konzertsaison 2020/21

Lavinia Dames

Lavinia Dames © piaclodi

Lavinia Dames, Sopran

Die deutsche Sopranistin Lavinia Dames erhielt bereits als Kind ihren ersten Gesangsunterricht und setzte ihre Ausbildung bei Prof. Gerhard Faulstich fort.
Sie war bis 2010 Studentin der Frühförderung musikalisch Hochbegabter an der Musikhochschule in Hannover und absolvierte anschließend ihr Gesangsstudium an der Musikhochschule in Wien bei Gabriele Lechner und Peter Edelmann, das sie 2014 mit Auszeichnung abschloss.

Lavinia Dames ist Preisträgerin des Cantilena und des Ferruccio Tagliavini Gesangswettbewerbes und mehrfache Stipendiatin der Junge Musiker Stiftung Bayreuth.

Erste Bühnenerfahrung sammelte sie beim Richard Wagner Festival Wels. Es folgten Auftritte im Wiener Konzerthaus und im Wiener Musikverein. Sie sang Konzerte, wie z. B. Haydns „Schöpfung“, Mahlers 2. Sinfonie und Brahms „Ein deutsches Requiem“ mit den Dortmunder Philharmonikern, Mahlers 4. Sinfonie in Sao Paulo und Lima sowie zahlreiche Konzerte mit dem Göttinger Symphonie Orchester.

Seit 2014 ist Lavinia Dames festes Ensemblemitglied an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, wo sie u. a. als Susanna in „Le nozze di Figaro“, Zerlina in „Don Giovanni“, Pamina in „Die Zauberflöte“, Gretel in „Hänsel und Gretel“ und Norina in „Don Pasquale“ zu hören ist. 2019 verkörperte sie Anabella in der Weltpremiere von Anno Schreiers neuer Oper „Schade, dass sie eine Hure war“. Gastspiele führten sie an die Komische Oper Berlin (Lauretta in „Gianni Schicchi“, Pamina in „Die Zauberflöte”), an die Kungliga Operan Stockholm (Susanna in „Le nozze di Figaro“), an die Königliche Oper Kopenhagen (Susanna in „Le nozze di Figaro“) sowie an das Theater St. Gallen (Adina in Donizettis „L‘elisir d‘amore“). 2017 hatte sie ihr Debüt an der Bayerischen Staatsoper München (Isotta in „Die schweigsame Frau”).


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