Stipendiaten der Konzertsaison 2020/21

Sebastian Manz (© Marco Borggreve)

Sebastian Manz (© Marco Borggreve)

Sebastian Manz, Klarinette

Der deutsche Klarinettist Sebastian Manz, 1986 geboren, ist Enkel des russischen Geigers Boris Goldstein und Sohn zweier Pianisten. Heute ist er ein international gefragter Solist, Kammermusiker und Solo-Klarinettist des SWR Symphonieorchesters. Keine Geringeren als Sabine Meyer und Rainer Wehle zählen zu seinen wichtigsten Lehrern und Förderern.

Seinen großen Durchbruch feierte er 2008 beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD in München. Dort erhielt er den 1. Preis in der Kategorie Klarinette, der seit 40 Jahren nicht mehr in dieser Rubrik vergeben worden war, sowie den begehrten Publikumspreis und weitere Sonderpreise. Sebastian Manz verfügt über eine umfangreiche Diskographie. Dreimal erhielt er den ECHO KLASSIK für herausragende CD-Einspielungen sowie den begehrten Emerging Artist Award in New York. Sein 2019 erschienenes Album „A Bernstein Story“ wurde mit dem OPUS KLASSIK in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ ausgezeichnet. 2020 veröffentlichte er gleich zwei CDs bei Berlin Classics: Die CD „Father Copland“ mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Leitung von Case Scaglione sowie die Klarinettenkonzerte von Carl Nielsen und Magnus Lindberg, die beide begeisterte Kritiken erhielten.

Solistisch konzertierte er u.a. mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, dem Chamber Music Society of Lincoln Center in New York, dem Göttinger Symphonie Orchester und den Nürnberger Symphonikern. Mit Kammermusikpartnern wie Robert Neumann oder Felix Klieser und mit Ensembles wie dem Boulanger Trio, dem Danish String Quartet und dem Armida Quartett ist er gern gesehener Gast auf renommierten Podien wie der Elbphilharmonie Hamburg sowie bei renommierten Festivals wie z.B. dem Heidelberger Frühling und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.


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