Stipendiaten der Konzertsaison 2020/21

Werther Klavierquartett

Tobias Reikow

Tobias Reikow, Fagott

Der 2002 geborene deutsche Fagottist Tobias Reikow erhielt im Alter von fünf Jahren seinen ersten Klavierunterricht bei Maria Grossmann, die ihn noch heute unterrichtet. Mit zehn Jahren begann er Fagott zu spielen und nahm zunächst Unterricht bei seinem Vater, dem Fagottisten Detlev Reikow. 2012 wechselte der junge Fagottist zu Prof. Ulrich Hermann, Solofagottist im Staatsorchester Stuttgart.

Zum Sommersester 2018 gelang ihm die Aufnahme an die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, wo er bis jetzt von Prof. Hermann als Jungstudent unterrichtet wird.

Beim Wettbewerb „Jugend Musiziert“ erhielt er insgesamt sechs 1. Bundespreise in der Solo-, Duo- und Ensemble-Wertung. Aufgrund seiner musikalischen Erfolge wurde er 2017 vom Landesmusikrat Baden-Württemberg gefördert und 2018 in die Deutsche Stiftung Musikleben aufgenommen.

Der junge Fagottist besuchte Meisterkurse von Prof. Tobias Pelkner (HfM Detmold) und Prof. Christian Kuhnert (HfMT Hamburg).

Orchestererfahrung sammelte er zunächst in der Jungen Waldorf Philharmonie. Seit 2018 ist er Mitglied im Bundesjugendorchester, in dem er u. a. mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle oder Kirill Petrenko spielte, an Tourneen nach Kanada und Südafrika teilnahm und mit dem er einige der bedeutendsten Orchesterwerke spielte, wie „Le sacre du printemps“ von I. Strawinksy, „Eine Alpensinfonie“ von R. Strauss oder die 5. Sinfonie von Beethoven.

Als Solist spielte er mit verschiedenen Orchestern, z. B. Mozarts Fagottkonzert, die Sinfonia Concertante von Haydn und die Romanze für Fagott und Orchester von E. Elgar.

Auch in der Kammermusik sammelte Tobias Erfahrung vom klassischen Bläserquintett bis hin zu ungewöhnlicheren Besetzungen, wie dem Fagott-Quartett bzw. -Oktett.

In seiner Freizeit spielt er auch leidenschaftlich Saxophon.

 

 


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